Einladung zur Welttag der Armen am Sonntag, 17.November

Auch dieses Jahr hat Papst Franziskus den 3. Sonntag im November zum Welttag der Armen erklärt. Er steht unter dem Motto „Der Armen Hoffnung ist nicht für immer verloren“ (Ps 9).

Aus diesem Anlass, laden Hamburger Caritas, Katholische Akademie zusammen mit dem Pfarrer von St. Ansgar (Kleiner Michel) zu einem Tag der Begegnung im Geiste von „Fratello“

am Sonntag, 17. November in den kleinen Michel und in die Katholische Akademie Hamburg ein.

Hier ist der Link https://www.kahh.de/fileadmin/user_upload/MediaGaleries/Fratello_Aktuelles/Fratello_-_Aktuelles_aus_dem_Projekt_2019.pdf

Anlass des Treffens entdecken Sie Jörg Petersen, ehemals selbst obdach-los, und sein Buch „Ich seh den Himmel… aber die Straße bleibt im Kopf“ (s.R). Er gibt bewegende Einblicke in sein Leben auf der Straße mit voller Zuversicht über neue Perspektiven in seinem künftigen Leben als ausgebildeter Alltagsbegleiter.

Um 11.30 Uhr beginnen wir mit einem Gottesdienst im Kleinen Michel

Um 13 Uhr stärken wir uns mit einem Mittagsimbiss, auch im Kleinen Michel

Um 14 Uhr stehen im Panoramaraum der Katholischen Akademie Variationen zum Thema „Hoffnung“ aus Literatur, Kunst und Musik auf dem Programm.

Ende der Veranstaltung ist 15 Uhr.

Wir freuen uns auf Euch!

Aber was ist

Das Projekt ist aus den intensiven Begegnungen und geistlichen Erfahrungen einer Wallfahrt nach Rom im November 2016 entstanden: eine Hamburger Gruppe von 70 Menschen in prekären Lebenslagen nahmen an der internationalen Wallfahrt „Fratello“ nach Rom zu Papst Franziskus teil, Begleitet wurden sie von 30 Freiwilligen, die diese Reise organisierten.

Wallfahrt nach Rom. 2016 organisierte Fratello das Europäische Festival der Freude und der Barmherzigkeit, das 6.000 Menschen am Rande der Gesellschaft und ihren Begleitern eine außerordentliche Zeit in Rom und Begegnungen mit Papst Franziskus erlaubt. 10.-13. November

Seither trifft sich „Fratello Hamburg“ regelmäßig im Kleinen
Michel und in der katholischen Akademie, um das, was durch die Rom-Fahrt
angestoßen wurde, weiter wachsen zulassen.

Die monatlichen Treffen im Kleinen Michel bestehen jeweils aus
einer Andacht, in der es für unsere Stadt gebetet wird, einem warmen Essen und
einem thematischen Teil.

 Mit der Berufung von Pater Jan Roser SJ zum Socius des Provinzials der deutschen Jesuiten in München zum September 2019 wird Fratello Hamburg von Beatrice geführt.

Jede(r) ist bei diesen Treffen willkommen! Nächstes Treffen „Fratello betet für Hamburg“

am Montag, 16. Dezember 2019 17.00-ca 18.00 Essen und Weihnachtsfeier

Am 31. Oktober

Vor einigen Jahren wartete ich auf einen neuen Feiertag, weil ich bemerkt hatte, dass es nicht so viele Feiertage in Hamburg gab wie in anderen Bundesländern.  Aus französischer Sicht war dieser Unterschied merkwürdig: eine solche Ungerechtigkeit innerhalb eines Landes ist in Frankreich unvorstellbar!

Und ich dachte mir: Wird es einen Tag geben, um den Frieden oder Europa oder die Umwelt zu schützen?

Ich war erstaunt, als der 31. Oktober geschenkt wurde, habe aber zugleich diese Entscheidung  bewundert. Auch wenn die Gesellschaft sehr säkularisiert ist, hat die Religion noch etwas zu sagen!

Als erstes ist dies eine schöne Botschaft: Die Religion wird als Bund zwischen den Menschen und nicht als Spaltung angesehen.

Zweitens ist dieser Gedenktag nicht ein Sieg gegen eine andere Konfession, sondern ein Tag der Dankbarkeit und auch eine Gelegenheit, um über die Ökumene nachzudenken oder konkret eine ökumenische Veranstaltung anzubieten. Der Krieg zwischen Katholiken und Protestanten ist längst vorbei und alle arbeiten nicht nur an einer Annäherung, sondern an der Einheit.

Und drittens können die Katholiken am Ende dieses Tages die Allerheiligen feiern!

Für die Kinder ist es auch eine Gelegenheit, Halloween besser zu feiern, weil sie schulfrei haben.

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Also vielen Dank für diesen Tag!

Weltmissionsmonat ! Getauft und gesandt.

Getauft und gesandt, die Kirche Christi auf Mission in der Welt, so lautete das Thema des von Papst Franziskus gewünschten außerordentlichen Missionsmonats, um uns zu helfen, „den missionarischen Sinn unserer Glaubensentscheidung für Jesus Christus wiederzufinden, …um der Welt das Heil des gestorbenen und auferstandenen Jesus Christus zu bringen“.

Letzte Woche trafen wir in der französischsprachigen Gemeinde in Kleinem Michel Schwester Christine, die zu einer Ortsgemeinde in Nordostenindien gehört, vom Orden Missionary Sisters of Mary Help of Christians (MSMHC). Ich war dabei. Ihr Zeugnis hat mich tief berührt : wie  die Schwestern sich nicht nur in Schulen, Sozialstationen und Krankenhäusern engagieren, sondern auch in abgelegene Gebiete in den Bergen gehen, wo es manchmal keinen Fahrweg gibt.

Sie machen sich zu Fuß auf den Weg, zu zweit wie die Apostel, um die indigene Bevölkerung zu treffen, das Katechismus zu unterrichten und die primären Gesundheitsversorgung zu sichern, um bei der Bildung der Kinder zu helfen. Sie führen ein einfaches Leben, nach dem Evangelium, was uns herausfordert. „Tourings sisters“ nennt man sie.

Der missio-Aktionsfilm zum Weltmissionssonntag 2019 stellt die Region Nordostindien und die Missionsarbeit der katholischen Kirche in den „Sieben Schwesterstaaten“ vor.

Und ich als französische Xaviere-schwester hier in Deutschand gesandt, wie lebe ich meine Mission ? Es ist wahr, dass ich nicht barfuß auf unbefahrbare Wege in Sandalen gehe. Aber unbefahrbare Wege anderer Art gibt es auch hier. Meine Armut ist auch anders : ich erfahre, da ich die deutsche Sprache nicht gut beherrsche, dass ich nicht so „dienen“ kann, wie ich es möchte. Aber ich werde auf dem Weg von Jesus begleitet sowie von meinen Mitschwestern. Es ermutigt mich, vorwärts zu gehen und weiterzumachen. Einige säen, andere ernten. Ad majorem Dei gloriam

Sr. Françoise