Claire-Cécile, xavière

IMG_4748 identitéIch stamme aus Frankreich und besonders aus Paris

Ich bin in Paris aufgewachsen. Paris ist an Kinder nicht sehr gut angepasst mehr an Studenten und Erwachsene. So kann ich sagen, dass ich echt aus Paris stamme, auch wenn ich da nicht geboren bin. Ich habe Geschichte und Geographie gelernt und ich habe diese Fächer in verschiedenen öffentlichen Gymnasien am meisten in Paris Vororte gelehrt. Es waren   immer schwierige Orte, vor dem Eintritt in die Xaviere Gemeinschaft oder nachher.

images

etablissements_photo_3216_7227

Dank den theologischen Studien habe ich andere Berufe ausgeübt. Ich bin Studienleiterin in einem katholischen Gymnasium geworden und dann Pastoralleiterin in einem anderen Gymnasium.

Jetzt bin ich vor ca. einem Monat in Hamburg in der Gemeinschaft angekommen.

Ich war dreimal in Deutschland, als ich jung war. Es war ein Austausch, der bei mir sehr gute Erinnerungen hinterlassen hat. Aber, es war nur für zwei Wochen. Jetzt bin ich für längere Zeit hier und wohne in einer Ordenschwesterngemeinschaft.

Was kann ich über meine Entdeckungen sagen ?

Es gibt eine Reihe –z.B. die Schönheit der Stadt trotz der Zerstörungen während des Krieges. Hier will ich einige tiefer aussprechen.

Ich bin mit den Flüchtlingen angekommen! Es war genau die Periode, wo sie zahlreich nach Deutschland gefahren sind. Und das Stadtviertel in Hamburg , in dem die Gemeinschaft lebt, -Billstedt- ist multikulturell. 75% der Bewohner stammen aus fremden Ländern. Also, ich bin wie die anderen! Aber ich habe viel mehr Erleichterungen, da Beatrice, Aurelie und Gudrun mir nach und nach die verschiedene Art und Weise erklären. Die Gemeinschaft ist ja in der Kirche, in der Gesellschaft und in ihrer Umgebung eingeführt. Ich nutze alles aus. Ich bin so in den besten Bedingungen! So kann ich Gott danken und umso mehr für die Fluchtlinge beten.

Ich entdecke ein Land, das viele Flüchtlinge empfängt. Der Bundespräsident hat gesagt: „Wir wollen sie willkommen heißen , um eine andere gute Seite Deutschlands zu zeigen“. Die Erinnerungen des zweiten Weltkrieges sind überall anwesend. Ich bin bewegt, Leute zu hören, die erzählen, wie sie nach dem Krieg aus dem neuen Polen in Deutschland angekommen sind (wegen der neuen Karte). Sie sagen, dass auch sie Flüchtlinge waren und sie wollen jetzt die Flüchtlinge unterstützen. Ich bin auch bewegt zu sehen, dass ein Teil des Erzbistums das ehemalige Land DDR enthält. Ich würde gern mit den Leuten, die aus diesen Gebieten stammen, sprechen.

Auch wenn ich 9 Jahre die Sprache als Jugendliche studiert habe, und letztes Jahr wieder studiert habe, ist es immer schwer! Ich verstehe und spreche besser als ich dachte. Aber mir fehlen die Worte für einfache Sachen, so bin ich wie ein Kind ! Es ist nicht einfach so zu leben, wenn man Verantwortungen hatte. Aber vielleicht ist es weniger schlimm für mich als den Eindruck zu haben, der Sprache zu schaden. Meine Frage heute ist: Wann werde ich gut aussprechen, ohne Verzögerungen, Nachdenken und viele Fehler zu machen, die Zeitung lesen ohne das Wörterbuch vielmal zu benutzen ? Die Arbeit scheint riesig zu sein . Und mehr und mehr entdecke ich die Feinheit der Sprache, mit der Präzision dank den Präpositionen und wie die beiden Sprachen verschieden sind… Jeden Tag lerne ich viele neue Wörter, aber ich entdecke auch, dass die Horizontlinie immer weiter wird.